16 | Harte Arbeit

In meinem Adventskalender plaudere ich jeden Tag – bis zum 24. Dezember – aus dem Nähkästchen und erzähle euch von der Entstehung von »Seele an Seele«, meinem Debütroman.

Schreiben ist Arbeit, Arbeit, Arbeit! Weil es mir aber vor allem extrem viel Spaß macht, merke ich das immer dann (dass Schreiben Arbeit, Arbeit, Arbeit! ist), wenn ich vor Szenen sitze, die mir nicht so locker-leicht von der Hand bzw. in die Tastatur gehen wollen.

Heute will ich euch eine solche Szene vorstellen.

Szene aus dem Roman "Seele an Seele"

Im neunzehnten Kapitel von Seele an Seele führte kein Weg daran vorbei: Ich sah mich zum ersten Mal mit der Aufgabe konfrontiert, eine ›Actionszene‹ zu schreiben. Und glaubt mir: Es gibt für mich eindeutig Schöneres, als Action-haltige Szenen aufs virtuelle Papier zu bringen. Dialoge? Stream of Consciousness? Her damit! Vor Action aber habe ich … gehörigen Respekt. Zumal in solchen Szenen das Sukzessive der Sprache besonders deutlich wird: Man schreibt und liest Wort für Wort, was sich vor dem inneren Auge unheimlich schnell – und vielleicht sogar gleichzeitig – abspielt.

Tja. So viel zu meinen Bedenken. Doch, unerschrocken und tapfer wie Andrian von Asturia, habe ich die Zähne zusammengebissen und einfach losgeschrieben. Das ist im Übrigen ein Tipp, den ich jedem geben kann – egal, um welche Szene oder welches Kapitel es sich handelt: Drauflosschreiben ist immer gut. 🙂

Nachdem ich diese erste Actionszene gemeistert hatte, war ich gefeit und hatte vor allen weiteren Actionszenen, die noch kommen sollten, keine Angst mehr.

Es grüßt euch
Hanna

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